Historischer Hintergrund
Vor rund 100 Jahre bestand am südlichen Ufer des Blautopfes noch eine Rampe, über die man Ochsengespanne zum Blautopf führen konnte, um die Tiere zu tränken.
Die Rampe gibt es schon lange nicht mehr und die Ufermauer ist über die Jahre im wahrsten Sinne des Wortes in eine Schieflage geraten. Das hat auch mit der damaligen Verwendung von Tuffsteinen zu tun. Da dieses Baumaterial nicht frostsicher ist, wurde die Standsicherheit der Mauer mit der Zeit erheblich beeinflusst.
Sanierungsmaßnahmen
Das Stadtufer, also die gesamte südliche Begrenzung des Blautopfs, wird begradigt und stabilisiert.
Dabei wird es ein echtes Novum geben: Am Ufer werden Sitzstufen zum Wasser eingebaut, die es Besuchern erstmals ermöglichen, direkt am Blautopf zu sitzen und diese ganz besondere Perspektive auf unser Wahrzeichen zu genießen. Die steinernen Sitzstufen sind mit Sitzauflagen aus Holz versehen, so lässt sich dieser einzigartige Naturschutzraum ganz komfortabel erleben.
Geplanter Sanierungszeitraum
Juni 2026 bis Oktober 2026
Projektteam
Planerisch zuständig sind das Landschaftsarchitekturbüro silands und das Statikbüro tragwerkeplus